Gemeindechronik

13.02.2009 - Faschingsparty in Klink

„Matrosen, Nixen kommt zuhauf und macht beim Fasching einen drauf“ – unter diesem Motto lud der FaschingsKlubKlink (FKK) die Faschingsbegeisterten am Freitag dem 13. in das geschmückte Vereinsgebäude am Hafen. Nach 19-jähriger Pause war es endlich so weit, dass auch in der Gemeinde die „Fünfte Jahreszeit“ gefeiert wurde.

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(Fotos: Frau Kirwitzke)
Das Prinzenpaar Antje I und Martin I sowie der Elferrat um den Präsidenten Gero Müller hatten ein Programm geprobt, das keine Wünsche offen ließ. Nach dem Einmarsch und dem Verkünden der Regeln für den Abend ging es gleich so richtig los. Von Beginn an wurde kräftig mitgesungen und geschunkelt. Die teils illuster verkleideten Gäste brachten gute Laune mit und so stieg die Stimmung. Bei Späßen und einem kurzweiligen Programm verging die Zeit wie im Flug. Die Karnevalisten trugen die durch den Präsidenten Gero Müller eigens gedichtete Klinker Karnevalshymne vor – und so mancher erkannte sich wieder. Auch die Bütt brachte einigen Spaß mit sich. Aus der Vielzahl wunderschön gestalteter Kostüme wurden dann die zwei besten (zum Thema passenden) Kostüme unter großem Beifall prämiert. Auch DJ Michael Ziggel hatte sich kostümiert und heizte den Tanzwilligen ordentlich ein. Besonders bei Live-Musik gemeinsam mit Wolfgang Kublank und Walter Senf war das Publikum zu begeistern. Der traditionelle Schlachtruf „Juppa Helau“ war den meisten Jecken noch sehr gut in Erinnerung und wurde lautstark eingesetzt. Und obwohl das zweistündige Programm für die Mitwirkenden immer auch Anstrengungen bedeutet, hatten sie doch ebenso Spaß wie ihr Publikum. Es wurde bis in den Morgen gefeiert.

 

Am Sonnabend kamen dann auch die kleinen Jecken auf ihre Kosten. Sie waren genauso zahlreich wie ihre großen Vorbilder am Vorabend gekommen und hatten auch Eltern und Großeltern mitgebracht. Bei Musik, Tanz und Spiel vergnügten sie sich und hatten eine Menge Spaß. Auch den Erwachsenen war die Freude, mit den Kindern Fasching zu feiern, deutlich anzusehen. Mit dem Ausmarsch des FKK ging das diesjährige Faschingstreiben in der Gemeinde Klink zu Ende, aber die nächste „Fünfte Jahreszeit“ kommt bestimmt!!

Der Fasching in Klink hatte für Jecken jeder Altersklasse etwas zu bieten, und alle Altersklassen waren vertreten – und das soll in den kommenden Jahren so bleiben!! Deshalb braucht der FaschingsKlubKlink noch Verstärkung. Es sind alle musik-, tanz-, spaßbegeisterten Einwohner jeden Alters willkommen (Tel. 125752, 122917).

„Juppa Helau“

weitere Bilder:

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Fotos: Tobias Seidel, Grabenitz

Auszug aus der Klinker Karnevalshymne

Fasching in Klink: Das Superdorf
(Melodie: Da drobn auf dem Berge)

In Klink an der Müritz, da gibt’s heut Radau,
da feiern wir Fasching, sind drei Tage blau.
Herr Manstein, Herr Reilich, die sind lang passee,
jetzt regiert hier nur Uli als Klinker OB.

Die Bonzen von damals vergessen wir schnell,
wir hab’n jetzt die Pontzen im Müritz-Hotel.
Und Guido der Schlossherr fährt nicht übern See,
von Sembzin bis nach Klink fährt er nur BMW.

Der Konsum von damals der ist längst verschwunden,
im Postpoint bei Plodeck kaufen heute die Kunden.
Ob Ostern, ob Pfingsten, für den Kuchen zur Feier,
da holt man bei Drews frisch vom Stall sich die Eier.

Und zwickt es mal hier und zwackt es mal da,
da hilft ne Massage bei Hahalama.
Hab’n die Frauen ab vierzig mal aufsteigende Hitze,
da hab’n wir Frau Vogel, die kommt mit der Spritze.

Als Rentner mit siebzig kann Sex sich noch lohnen,
ist das Pulver verschossen hat Beckmann Patronen.
Wenn der Hydrant nur noch tropft und macht nicht mehr mit,
ja das ist ne Frage für Doktor Schmidt.

Und willst Du die Kinder an die Musik gewöhnen,
dann schick sie zu Ziggel, der lehrt sie das Tönen.
Die Kinder sind flügge und wolln nicht mehr laufen,
da gehen sie zu Bellmann nen Führerschein kaufen.

Geht’s dem Haustier mal schlecht, sind die Kühe mal krank,
da hab’n wir den Päplow im Dorf Gott sei Dank.
Sind Kater und Hund für immer entlaufen,
dafür haben wir Reilich, der schießt sie übern Haufen.

Und willst Du die Gäste mit Kaffee bedienen,
dafür gibt’s bei Kaluzny die Kaffeemaschinen.
Geht im Wohnhaus mal plötzlich der Stuhlgang nicht mehr,
da rufen wir Beckmann von Bau-Sanitär.

Der Torwart von Beinhart möchte gern sein wie Kahn,
den schickn wir zu Reichel, der zieht ihm den Zahn
Und hast Du mal Sorgen mit Finanzamt und Co.,
dafür haben wir Reimers sein Steuerbüro.

Der alte Kirwitzke war fleißig im Bett,
nun haben wir sie fünfmal und alle sind nett.
In Klink an der Müritz – und das ist ganz neu,
gibt’s Urlaub beim Bauern und Liebe im Heu.

Klinker Fasching: Juppa helau

Gero Müller
Präsident