Schloss Klink und seine Geschichte

Alle Informationen, soweit bekannt über das Traumschloss Klink an der Müritz und seine Geschichte.

Schloss Klink um 19000 Schloss Klink 1951 Ruine

 1978 Erholungsheim des FDGB 1992 Vandalismus Schlosshotel Klink im Jahre 2008

Schiff Woglinde

Schrauben-Dampfyacht ‘Woglinde’

Schiff Woglinde, alte Zeichnung
Das Schiff wurde 1902 mit der Bau-Nr. 411 D auf einer der größten Binnenwerften der Elbschifffahrts-Gesellschaft "Kette" in Dresden-Neustadt gebaut, die später nach Dresden Übigau verlegt wurde. Auftraggeber war Arthur von Schnitzler, der Besitzer des Schlosses Klink bei Waren/Müritz.

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Kuriositäten rund um das Schloss

Das Automobil des Herrn Schnitzler

Dazu zunächst ein Auszug aus der Warener Zeitung im November anno 1905:
...“ Einen Unfall erlitt heute Morgen der Kutscher des Herrn Kaufmann Rugenstein. Auf der Röbeler Chaussee hielt das Automobil des Herrn Schnitzler – Klink infolge eines Defektes. Als nun das Fuhrwerk vorbeifahren wollte, scheuten die Pferde und stürzten mit dem Wagen, der mit Kolonialwaren aller Art vollgepackt war, in den Chausseegraben.Der Wagen wurde vollständig zertrümmert, die in demselben befindlichen Waren verschüttet oder beschädigt. Die Pferde rannten mit einem Teil des Wagens davon. Sie konnten bald darauf angehalten werden. Der Kutscher erlitt glücklicherweise nur einige Hautabschürfungen, was zu danken ist. Der entstandene Schaden beträgt nach Auskunft wohl mehrere hundert Mark. Wer dafür aufkommt ist nicht bekannt.“  

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Die Wandbilder im Schloss Klink von Max Liebermann

Die Wandbilder im Schloss Klink von Max Liebermann

Max Liebermann 1912 - SelbstbildnisAuszüge aus: Eberle, Matthias "Max Liebermann", 1847-1935, Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Band I 1865-1899, München 1995

1898/30-34 Die Wandbilder im Schloß Klink

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Schlossgeschichte in Jahren

Schlossgeschichte

  • Robert Heinrich Arthur Schnitzer , geb. 8.Juli 1857, Köln am  Rhein; gestorben 14.Febr. 1917, Klink Mecklenburg, (beigesetzt im  Mausoleum Klink)1897 wird Artur Schnitzler Eigentümer des Rittergutes Klink (646 ha), das er noch im gleichen Jahr durch den Ankauf umfangreicher benachbarter Ländereien (Bellevue, Gut Grabenitz...) zu einer größeren Herrschaft erweiterte (ca 1150 ha).
    Den Wohnbedürfnissen der Fam. Schnitzler und deren derzeitigen Lebensverhältnissen entsprechend, erschien es zweckmäßig, das alte Gutshaus abzureißen. So kam ein völlig neues Herrenhaus, dass unter den gegebenen Verhältnissen natürlich als „Schloss“ gestaltet werden mußte, zur Ausführung. Nach den Plänen der damals in ganz Deutschland bewunderten Architekten Grisebach und Dinklage aus Berlin entstand ein Schlossbau für rund 378.000 Mark. Auch die vom Bauherrn zur Bedingung gemachte Gestaltung der Fassaden im Stile der französischen Frührenaissance (siehe Schlösser an der Loire in Frankreich) haben die Architekten mit sicherer Meisterschaft erfüllt.

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1913 Saalanbau, Bericht der DEUTSCHEN BAUZEITUNG

aus: Zentralblatt der Bauverwaltung, 28. Oktober 1916, Nr. 87

Zwei Herrensitze in Mecklenburg
Architekten: P a u l u s u. L i l l o e in Berlin

Schloss um 1900I. Der neue Saalbau im Schloß Klink in Mecklenburg (Abb. 1 bis 9: Abb.1 Saal im Erdgeschoß mit Blick in den Erker; Abb.2 Saal im Erdgeschoss mit Blick zum Verbindungszimmer, Abb.3 Lageplan, Abb.4 Verbindungszimmer im Erdgeschoß, Abb.5 Kellergeschoß, Abb.6 Erdgeschoß, Abb.7 Neuer Saalbau, Abb.8Obergeschoß, Abb.9 Dachgeschoß) 

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Schloss Klink Kurzchronik

Kurzchronik KlinkSchloss Klink    Kurzchronik

1898 – Fertigstellung Schloss Klink (für Familie Schnitzler)
1901 – Tochter Annemarie stirbt (im Mausoleum beigesetzt)
1902 – Auftrag für Dampfjacht (unter „Woglinde“ 1915 eingetragen)
1905 – Geburt der Tochter Cornelia (5. Kind)

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1898 Bau Wirtschaftsgebäude, Gärtner und Pförtnerhaus, Bericht der DEUTSCHEN BAUZEITUNG

aus: DEUTSCHE BAUZEITUNG / XXXVII. JAHRGANG ** No. 53 * BERLIN * DEN 4. Juli 1903. *

Schloss Klink bei Waren in Mecklenburg.
Architekten: G r i s e b a c h und D i n k l a g e in Berlin. (Schluss) Hierzu die Abbildungen in No. 52. 

Wirtschaftshof 1898Das dem Schloss zunächst stehende W i r t s c h a f t s - G e b ä u d e, von dem in No. 52 die Grundrisse, zwei geometrische Ansichten und eine Aufnahme nach der Natur mitgeteilt sind, enthält neben den Räumen für den Schlacht-, Back- und Waschbetrieb sowie der Leuteküche und dem Essraum des Hofgesindes Büreau-Räume fur den Gutsherrn, den Inspektor und den Buchhalter, die Dienstwohnung des Inspektors, ein Zimmer für unverheiratete Wirschafts-Beamte und endlich eine Anzahl weiterer Unterkunfts-Räume für Gäste, die bei aussergewöhnlichen Gelegenheiten, z.B. Jagden, im Schloss selbst nicht untergebracht werden können. Das Erdgeschoss ist im Ziegel-Fugenbau von roten Backsteinen, das Dachgeschoss im malerischen Fachwerkbau mit verputzten Fachen hergestellt. Das durch Gauben belebte Dach ist als doppeltes Ktonendach mit Handstrich-Steinen eingedeckt; zu sämtlichen Kehlen, Graten usw. sowie am Hauptdach wie an den Gaben haben Formsteine aus dem gleichen Material Verwendung gefunden. Die Kosten des reizvollen Baues haben 78 500 M. betragen.

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Das Klinker Schloss

Als repräsentatives Wohngebäude wurde das Schloß um die Jahrhundertwende für die Familie Schnitzler erbaut.Das Klinker Schloss um 1900 (Robert Heinrich Artur Schnitzler als Familienoberhaupt und Anna Margarete Hedwig Schnitzler, geb. Borsig, als dessen Frau, ebenso deren Kinder Gerhard Eduard Albert, Ilse Maria Anna und Anna Maria. Die beiden weiteren Kinder wurden nach dem Einzug geboren.)
Seitdem hat das Schloß bereits eine mehr als 100-jährige bewegte Geschichte hinter sich. In diesen mehr als 100 Jahren sind auch viele Geschichten um das Schloß entstanden. Mit diesen Schloßgeschichten wird über Menschen berichtet, die mehr oder weniger mit dem Schloß zu tun hatten.

Lageplan des Gutshofes um 1920

1898 Schlossbau, Bericht der DEUTSCHEN BAUZEITUNG

aus: DEUTSCHE BAUZEITUNG / XXXVII. JAHRGANG ** No. 51 * BERLIN * DEN 27. Juni 1903. *

Schloss Klink bei Waren in Mecklenburg.
Hans Griesebach, Pastell von Max Liebermann , 1893Architekten: G r i s e b a c h (siehe Bild rechts) und D i n k l a g e in Berlin. (Hierzu die Abbildungen S. 329 und eine Bildbeilage. > in der vorliegenden Abschrift sind keine Abbildungen aus dem Text, wie "Ansicht von der Seeseite."(S. 326) und "Ansicht von der Parkseite." (S.329) sowie die Bildbeilage (unbekannt) übernommen).

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Mausoleum - von Schnitzler


Das Klinker Mausoleum
- historisch zusammengetragen von Ortschronist Peter Bucher

Mausoleum in Klink

1908 beauftragte A. Schnitzler den in München lebenden Bildhauer Adolf Hildebrand mit der Anlegung einer Grabstätte. Das Klinker Mausoleum gestaltete er als antiken Bau. Es war ein richtiger kleiner Tempel mit Mosaikarbeiten und Büsten, u.a. von Gebhard v. Schnitzler. Es stand südlich des Schlosses direkt an der Müritz. Ein ähnliches Mausoleum hat der Künstler für den Professor Martius in Kiel gebaut. Dessen Gattin war eine geborene Borsig aus Berlin, ihre Schwester war mit A. Schnitzler vermählt. Hatte sie den Künstler vermittelt?
Von den Schnitzlers fanden hier ihre letzte Ruhe: Arthur und Hedwig von Schnitzler, ihre Tochter Anna Maria Schnitzler, ihr Sohn Gerhard Eduard Albert Schnitzler.

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Dienstpersonal für das Schloß 1941

Kutscher Wich vor dem SchlossDienstpersonal für das Schloß 1941:

  • 1 Mamsell (leitende Hausangestellte und Wirtschafterin) – Lisbeth Hahn (im Hotel „Stadt Hamburg“ in Waren Müritz gelernt).
  • 1 Hausdame – Fräulein Luise Genske (Eltern waren Hotelbesitzer in Waren „Hotel Stadt Hamburg“).
  • 1 Sekretärin – Fräulein Emmi Genske (Eltern waren Hotelbesitzer in Waren „Hotel Stadt Hamburg“).
  • 2 Stubenmädchen – u. a. Lene Jans (Mädchen aus dem Dorf), Grete Dannehl (Mädchen aus dem Dorf).
  • 2 Küchenmädchen – u. a. Hedwig Behrends (Mädchen aus dem Dorfe), Anneliese Bünger (Mädchen aus dem Dorf).

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